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12.09.2014, Bestrahlungsende

OK, habe die Bestrahlung endlich hinter mich gebracht!!Wuhuuuu!!!

Ich glaube, mein letzter Blogeintrag war vor dem Urlaub und deshalb noch mal kurz eine kleine Zusammenfassung des letzten Monats:

In den Urlaub konnte ich mitfahren und wir waren wandern mit der ganzen Familie und noch einer befreundeten Familie. Das war super gut und das beste an alledem war, dass ich konditionsmäßig durchgehalten habe!! Es war ein sehr schöner Urlaub und ich bin froh, dass ich mir die Zeit genommen habe!
Anschließend wollte ich eigentlich sofort an dem Montag nach dem Urlaub mit der Bestrahlung beginnen, allerdings habe ich mir vor dem Urlaub noch einmal Blut abnehmen lassen und die Leukos sind mal wieder gesunken und zwar so tief, dass der Radiologe liebeer noch ein paar Tage warten wollte, um zu schauen, wie stabil mein Körper trotz des Urlaubes war. Am Donnerstag konnten wir dann endlich anfangen und die ersten 1 1/2 Wochen sind auch recht reibungslos vergangen.

Bis auf die ersten beiden Tage!! Oh mein Gott o.0!
AM ersten Tag wird die Ersteinstellung gemacht und deshalb muss man an diesem Tag 10 Minuten für die ganze Prozedur einplanen. Das klingt nicht besonders viel-ist es auch eigentlich nicht- aber wenn man (mit einem Sinus Pilonidalis) auf einer kalten Metallbarre festgeschnallt wird mit einer Makse, in der nur die Nase herausragte und auf Grund derer man weder sehen, sich bewegen noch sprechen konnte, kommen einem 10 Minuten wie eine kleine Ewigkeit vor! Ich muss gestehen, an den ersten beiden Tagen hatte ich wirklich Angst (ich würde sagen es war Platzangst und Kontrollverlustangst , wenn man das so sagen kann;P). Mal so am Rande ein Tip für die Frauen, die am Oberkörper bestrahlt werden müssen (NICHT ABER BEI BRUSTKREBS), besorgt euch einen BH ohne Bügel, der aber so eng sitzt, dass er trotzdem alles gut zusammenhält, denn damit umgeht man, dass die einem die Brust mit Klebestreifen festschnürren müssen, was nämlich beim Entfernen dieser Streifen recht schmerzhaft sein kann.


Am zweiten Tag hatte ich auch noch ein wenig Angst, weil ich da noch nicht einschätzen konnte, wie lange denn nun die eigentliche Bestrahlung dauert. Pro Tag habe ich 2 Gy (Grey) bekommen und das lief eigentlich jeden Tag recht zügig ab: Man kam, hatte eine Karte, um sich anzumelden, musste höchstens 5 Minuten warten (es sei denn es gab Geräteprobleme ;P), wurde dann aufgerufen und nach dem Umziehen war man dann auch schon nach 4 Minuten aus dem Bestrahlungsraum raus.

Ich glaube, dass es mir an den ersten Tagen so gut ging, habe ich auch meiner Mutter zu verdanken, denn sie hat mich mit ganz viel Homöopathie versogt. Nun folgt ein weiterer Tip für alle Bestrahlungskandidaten: AloeVeraSaft ist echt wohltuend nach einer Bestrahlung (vor allem, wenn die Speiseröhre im Bestrahlungsfeld liegt)! Außerdem habe ich echt gute Erfahrungen mit Panaceo gemacht (, das soll keine Schleichwerbung sein! Ich sage einfach nur, was mir geholfen hat) und Salbei, vor allem Salbeibonbons!

Am Ende der zweiten Woche fing es dann nämlich an, dass mein Hals verdammt wehtat. Man könnte es mit einer Mandelentzündung vergleichen, sodass essen und trinken echt schwerfällt! ( Noch ein kleiner Tip am Rande: Hände weg vom Alkohol in der Zeit! Das war der schlimmste Kater meines gesamten Lebens)

Die Bestrahlung beim Hodgkin ist aber weit nicht so schlimm wie die Chemo, also ich konnte zwischendurch trotzdem noch zu einer Hochzeit fahren. Auch wenn ich auf der Hochzeit nicht viel von dem Essen und den Getränken hatte ;P Ich habe sogar 2 Kilo wieder abgenommen, da man, wenn man eine halbe Stunde für eine Scheibe Toast braucht, schneller gesättigt ist als vorher ;P

Nun noch ein Tip: Deckt euch mit Salben ein, die gegen Verbrennungen helfen, denn auf meinem Körper kann man nun ganz genau sehen, wo bestrahlt wurde und in meinem Mund habe ich Brandblasen (dabei hilft übrigens Bepanthen Mundspülung ein bisschen).

Tja, jetzt habe ich die Bestrahlung auch endlich geschafft und eigentlich wollte ich jetzt in Portugal sein und eine liebe Freundin besuchen, allerdings muss ich gestehen, dass ich den Flug nicht antreten wollte/konnte, denn das wäre jetzt doch noch etwas anstrengend gewesen. Naja, dann muss das eben noch bis nächstes Jahr warten, dann habe ich auch mehr davon! Ich bin mal gespannt, wie lange die Nebenwirkungen jetzt noch anhalten werden, aber jetzt hat mein Körper wenigstens Zeit sich mal wieder zu erholen! Ach und ich habe mich dazu entschlossen doch noch eine Anschlussheilbehandlung (so etwas wie eine Reha) zu machen, die dann drei Wochen dauert und während der ich mich hoffentlich auch noch mal gut erholen kann^^!

Nach der AHB müssen noch zwei CTs gemacht werden (einfach als Abschlussbilder) und dann lasse ich mir auch meinen Port entnehmen und DANN  ist hoffentlich (bis auf die Nachuntersuchungen) wirklich mal alles VORBEI!

Ach übrigens: deckt euch auch mit gaaaaaanz viel Eis zu! Eis tut echt gut bei einer verbrannten Kehle!

12.9.14 12:50
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tamara (21.1.15 14:22)
Hallo!
Wie geht es dir jetzt? Wie ist es weitergegangen?
Liebe Grüße

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